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Der Verbandsaufbau

Die Mitglieder:

Das ist das, wovon jede Jugendorganisation lebt! Die Mitglieder stellen die Basis des Verbandes und sind für die Umsetzung von Ideen, Projekten und Werten ungemein wichtig.
Mitglied der Jusos kann jeder junge Mensch zwischen 14 und 35 Jahren werden, wer in dieser Altersspanne Mitglied der SPD ist, hat die Juso-Mitgliedschaft mit dem Parteibeitritt erworben. Es gibt aber auch Jugendliche, die sich zunächst nur bei den Jungsozialistinnen und Jungsozialisten engagieren wollen - für diese gibt es eine zweijährige Nur-Juso-Mitgliedschaft, die um weitere zwei Jahre verlängert werden kann.

Die Arbeitsgemeinschaften:

Die kleinsten Gliederungseinheiten der Jusos sind die Arbeitsgemeinschaften. Sie sind in den Stadtteilen bzw. Städten aktiv und leisten dort die Arbeit "vor Ort". Ihre Mitglieder nehmen an den Unterbezirksausschüssen und - konferenzen entweder als Delegierte oder im Vollversammlungsmodus teil. In den regelmäßig stattfindenden AG-Sitzungen werden Projekte im Detail geplant und ausgearbeitet. Der AG-Vorstand wird von den Mitgliedern gewählt und vertritt die Arbeitsgemeinschaft nach außen und höhere Ebenen (Unterbezirksebene).

Der Unterbezirksvorstand:

Der Unterbezirksvorstand hat die Aufgabe, alle Juso-Aktivitäten im Unterbezirk zu vernetzen. Er ist für die organisatorischen Aufgaben zuständig und bereitet die Diskussionen der Ausschüsse vor. Er kontrolliert die Umsetzung der gefassten Beschlüsse und vergebenen Aufgaben. Er vertritt den Unterbezirk gegenüber der Partei und der Öffentlichkeit.

Der Unterbezirksausschuss:

Die Unterbezirksausschüsse (AG-Räte) sind die höchsten Beschlussorgane der Unterbezirke zwischen den Konferenzen. Auf ihnen wird in der gemeinsamen Diskussion die Politik des Unterbezirks entwickelt. Sie leisten zudem die Kreativarbeit zur öffentlichen Umsetzung der Projekte und dienen als Infopool für die Mitglieder.

Die Unterbezirkskonferenz:

Die Unterbezirksvollversammlung bzw. -konferenz wählt den Unterbezirksvorstand und kontrolliert seine Arbeit. Sie entscheidet außerdem über die Grundsätze der Politik des Unterbezirks, indem sie das Arbeitsprogramm beschließt. Sie wählt die Delegierten für höhere Gremien.

Der Landesvorstand:

Aufgabe/Funktion: Der Landes-/Bezirksvorstand führt die Beschlüsse der Landesdelegierten-/Bezirkskonferenz aus und wählt das Bundesausschussmitglied. Außerdem erledigt er die laufenden Geschäfte und vertritt die Jusos des jeweiligen Bezirks/Landesverbands in der Öffentlichkeit. Außerdem koordiniert er die politische und organisatorische Arbeit des Bezirks/Landesverbands und fasst dazu die entsprechenden Beschlüsse.
Zusammensetzung und Wahl: Der Landes-/Bezirksvorstand setzt sich zusammen aus dem/der Landesvorsitzenden, den stellvertretenden Landesvorsitzenden, sowie den Beisitzern. Der/Die Vorsitzende des Landesausschusses sowie die Vorsitzenden der Unterbezirke nehmen mit beratender Stimme an den Lavo-Sitzungen teil.

Der Landesausschuss:

Aufgabe/Funktion: Der Landes-/Bezirksausschuss hat die gleichen Funktionen wie der Bundesausschuss, angewandt auf Landesebene.
Zusammensetzung und Wahl: Der Landes-/Bezirksausschuss setzt sich zusammen aus den Vorsitzenden der Unterbezirke sowie aus jeweils 2 Delegierten pro Unterbezirk.

Die Landeskonferenz:

Aufgabe/Funktion: Die Landesdelegierten-/Bezirkskonferenz kontrolliert die Arbeit des Landes-/Bezirksvorstandes und wählt diesen zugleich. Die Grundsätze der Juso-Politik auf Landesebene werden festgelegt, außerdem werden die Delegierten für den Bundeskongress gewählt.
Zusammensetzung und Wahl: Die Landesdelgierten-/Bezirkskonferenz besteht aus Delegierten, die von den Unterbezirken gewählt und entsandt werden.
Zusammenkunft: In der Regel kommt die Landesdelegierten-/Bezirkskonferenz einmal im Jahr zusammen.

Der Bundesvorstand:

Aufgabe/Funktion: Der Bundesvorstand hat die Aufgabe, die Beschlüsse des Bundeskongresses auszuführen. Des weiteren erledigt er die laufenden Geschäfte und vertritt die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der Öffentlichkeit.
Zusammensetzung und Wahl: Der Bundesvorstand besteht aus dem/der Bundesvorsitzenden, dem/der BundesgeschäftsführerIn, sowie acht Stellvertreterinnen und Stellvertreter. Alle Mitglieder des Bundesvorstandes werden auf die Dauer von zwei Jahre vom Bundeskongress gewählt.
Zusammenkunft: Der Bundesvorstand trifft sich monatlich zu einer entsprechenden Sitzung.

Der Bundesausschuss:

Aufgabe/Funktion: Der Bundesausschuss ist das politisch beratende Gremium des Bundesvorstandes. Er hat die Aufgabe, Grundsatzbeschlüsse des Bundeskongresses für die politische Arbeit zu konkretisieren und Handlungsmodelle zu erarbeiten.
Zusammensetzung und Wahl: Der Bundesausschuss setzt sich zusammen aus je einem/einer gewählten Vertreter/Vertreterin der Bezirke oder Landesverbände. Dieser Delegierte muss Mitglied des Bezirks-/Landesvorstandes sein. Die Mitglieder werden für mindestens ein Jahr gewählt. Die Bezirke/Landesverbände bestimmen zudem einen Stellvertreter/eine Stellvertreterin, der/die ebenso eingeladen wird.
Zusammenkunft: Der Bundesausschuss tagt mindestens sechsmal im Jahr. Auf Verlangen von mindestens 7 Bezirken/Landesverbänden oder des Bundesvorstands kann er zu einer außerordentlichen Sitzung einberufen werden.
Aufgabe/Funktion: Der Bundeskongress ist das oberste Beschlussgremium der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten. Er kontrolliert die Arbeit des Bundesvorstandes und des Bundesausschusses, beschließt gestellte Anträge und wählt den Bundesvorstand, sowie den oder die BundesgeschäftsführerIn.

Zusammensetzung und Wahl: Der Bundeskongress setzt sich zusammen aus 300 gewählten Delegierten. Diese Delegierten werden auf einer Bezirks- oder Landesdelegiertenkonferenz gewählt. Jeder Bezirk/Landesverband erhält 4 Grundmandate, die übrigen Mandate werden entsprechend der Zahl der SPD-Mitglieder bis zum Alter von 35 Jahren auf die Bezirke/Landesverbände verteilt.
Die Mitglieder des Bundesausschusses und des Bundesvorstandes, sowie der/die BundesgeschäftsführerIn nehmen am Buko ohne Stimmrecht teil.
Zusammenkunft: Der Bundeskongress findet jährlich statt. Er wird vom Bundesvorstand unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung einberufen. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Delegierten anwesend ist. Auf Beschluss von Zweidrittel der Mitglieder des Bundesvorstandes oder der Mehrheit der Bezirke/Landesverbände ist ein außerordentlicher Bundeskongress einzuberufen.


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