Jusos Saar - Pressedetail

Jusos verurteilen Zeyers Verbalattacken gegen saarländische Kommunalpolitik


Die Jusos sind überrascht über die Kritik des JU-Landesvorsitzenden an der saarländischen Kommunallandschaft. Zeyer hatte die Sparbemühungen der Kommunen in Frage gestellt und Fusionen von Gebietskörperschaften bis zum Jahre 2024 gefordert.

Der Landesvorsitzende der Jusos, Pascal Arweiler, erklärt dazu:  „Anstatt des nächsten Start-Up-Unternehmens sollte Alexander Zeyer vielleicht einmal eine Kommunalverwaltung besuchen. Dann würden ihm solche arroganten Äußerungen nicht zu leichtfertig über die Lippen gehen.“

In den letzten Jahren hätten sich die Kommunen schon mit hohen Millionenbeiträgen an der Sanierung des Landeshaushalts beteiligt.  Wer glaube, die Fusionen von Gebietskörperschaften würden große Einsparungspotenziale in sich tragen, offenbare einen erschreckenden Mangel an Sachkenntnis.

„Für uns Jusos ist klar, dass man aus zwei Kranken keinen Gesunden mache. Der Verdacht liegt nahe, dass Alexander Zeyer vor allem im Personalbereich Einsparungsmöglichkeiten ausgemacht hat. Damit unterstellt er allen kommunalen Bediensteten, sie seien in ihrer Arbeit nicht ausreichend ausgelastet.“

In Zeiten der zunehmenden Entfremdung der Menschen von etablierter Politik leisten die Kommunen einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Demokratie:  „Dass die Kommunalpolitik in den Augen vieler Bürgerinnen und Bürger eine höhere Wertschätzung  als Landes- und Bundespolitik genießt, hat auch damit zu tun, dass viele Rathauschefs noch engeren Kontakt zu den Menschen halten können.“ Mit der Forderung nach Kommunalfusionen erweise die Junge Union den Menschen im Saarland einen Bärendienst. 

19.10.2017
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