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Nach dem gescheiterten Volksbegehren


Jusos Saar fordern echte Wahlfreiheit an Gymnasien und die Aufwertung der Gemeinschaftsschule

Anlässlich des offenbaren Scheiterns des Volksbegehrens zur Wiedereinführung von G9 erklärt der Juso-Landesvorsitzende Pascal Arweiler: „ Offenbar ist es nicht gelungen, neben den eigentlichen betroffenen Eltern auch ausreichend weitere Menschen für das Volksbegehren zu gewinnen. Dafür waren wohl auch die Zugangsbarrieren zu hoch. Dass das entsprechende Volksbegehren gescheitert ist widerlegt aber nicht die Tatsache, dass die Mehrheit der Saarländerinnen und Saarländer der Einführung von G 9 positiv gegenüber stehen.“

Das strikte G8-Modell, wie es im Saarland praktiziert werde, verliere immer weiter an Zustimmung. Faktisch habe G8 zu einem massiven Anstieg der Zahl privater Nachhilfeinstitute an der Saar und somit zu mehr Ungleichheit im Bildungssektor geführt. „Auch die Kritik vieler Vertreter aus Vereinen, dass vielen Schülerinnen und Schülern inzwischen schlicht die Zeit fehle, um sich zu engagieren, hat ihre Berechtigung."

Arweiler wünscht sich, dass die CDU bei dem Thema bereit, ist die Zeichen der Zeit zu erkennen: "In Westdeutschland haben sich inzwischen fast alle Länder vom strikten G8-Kurs abgewandt – mit Ausnahme des Saarlandes. In Bayern und Niedersachsen hat man sogar die ausschließliche Rückkehr zu G9 vollzogen. Das Saarland kann sich es nicht leisten, als Sonderfall in der Bundesrepublik am jetzigen Status Quo festzuhalten. Wir fordern die CDU auf, endlich ihre Blockadehaltung aufzuweichen.“

Ziel müsse ein kluger Kompromiss sein, der den Schülerinnen und Schülern die Wahlfreiheit an den saarländischen Gymnasien zwischen G8 und G9 ermögliche. Dieser Schritt müsse mit der weiteren Aufwertung der Gemeinschaftsschulen verbunden sein. „Als Sozialdemokraten glauben wir an das Modell der Gemeinschaftsschule. Die Entscheidung für sie darf daher nicht nur in der Umgehung von G8 liegen. Gerade die Meldungen der vergangenen Tage unterstreicht unsere Forderung nach deutlich kleineren Klassen und mehr multiprofessionellen Teams aus Sozialpädagogen und Psychologen an den Schulen. Hier fordern wir deutlich mehr Investitionen ein“, so Arweiler abschließend.

04.01.2018
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