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Jusos Rheinland-Pfalz und Jusos Saar kritisieren Vorgehen der Polizei in Zweibrücken


Jusos Saar und Rheinland-Pfalz beteiligen sich an Gegenkundgebung in Zweibrücken

Anlässlich der Kundgebung des Nationalen Widerstandes Zweibrücken am 14. März mobilisierten auch die Landesverbände der Jusos Saar und Jusos Rheinland-Pfalz zu der Gegenkundgebung des "Bunten Bündnis Zweibrückens". Unter dem Titel "Nie wieder Faschismus - Nie wieder Krieg" versammelten sich auf dem Hallplatz. GegendemonstrantInnen, darunter SPD, Gewerkschaftsgruppen, StadtschülerInnenvertretunAnlässlich der Kundgebung des Nationalen Widerstandes Zweibrücken am 14. März mobilisierten auch die Landesverbände der Jusos Saar und Jusos Rheinland-Pfalz zu der Gegenkundgebung des "Bunten Bündnis Zweibrückens". Unter dem Titel "Nie wieder Faschismus - Nie wieder Krieg" versammelten sich auf dem Hallplatz. GegendemonstrantInnen, darunter SPD, Gewerkschaftsgruppen, StadtschülerInnenvertretung, Grüne und lokale FriedensaktivistInnen. Dabei waren die Jusos eindeutig am stärksten vertreteten. Die Jusos RLP und Saar ziehen eine positive Bilanz bezüglich der Gegenkundgebung, kritisieren jedoch das Vorgehen der Einsatzkräfte und die lockeren Auflagen, denen der Aufmarsch der Neonazis unterlag. Das Mitführen von Fackeln und die Erlaubnis alle drei Strophen des Deutschlandliedes abzuspielen, seien vor allem eine Verherrlichung nationalsozialistischer Ästhetik und dienten der Stilisierung eines ahistorischen Opferkultes. Im Gegensatz hierzu schienen der Polizei die Länge mancher Fahnenstöcke und das Tragen bestimmter Kleidungsstücke Grund genug zu sein, um antifaschistischen GegendemonstrantInnen Platzverweise auszusprechen. "Wir freuen uns, dass es gelungen ist eine Gegenkundgebung durchzuführen, und dass im Gegensatz zum letzten Jahr weniger Nazis aufmarschiert sind", berichtet Melanie Breinig, stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos RLP, vor Ort, jedoch sei die starke Präsenz von Neonazi-Strukturen in der Region weiter beängstigend. Dennis Kundrus, Referent für antifaschistische Arbeit der Jusos Saar, ergänzt: ,,Die Einsatzkräfte der Polizei stehen jedes Jahr aufs Neue einer großen Organisationsherausforderung gegenüber. Mehr Sensibilität für die Unterscheidung zwischen friedlich Demonstrierenden und Nazis wäre jedoch notwendig gewesen. Es bleibt zu hoffen, dass die Nazis des selbsternannten Nationalen Widerstands einsehen, dass sie nicht willkommen sind und Aufmärsche, wie dieser, der Stadt und ihrer Bevölkerung in Zukunft erspart bleiben." . In jedem Fall müssten Polizei und Nazis mit zwar friedlichem aber konsequentem und massiven Protest der BürgerInnen in den Städten rechnen, wo immer Nazis auftauchen, so die Jusos Saar und RLP gemeinsam.g, Grüne und lokale FriedensaktivistInnen. Dabei waren die Jusos eindeutig am stärksten vertreteten.

Die Jusos RLP und Saar ziehen eine positive Bilanz bezüglich der Gegenkundgebung, kritisieren jedoch das Vorgehen der Einsatzkräfte und die lockeren Auflagen, denen der Aufmarsch der Neonazis unterlag. Das Mitführen von Fackeln und die Erlaubnis alle drei Strophen des Deutschlandliedes abzuspielen, seien vor allem eine Verherrlichung nationalsozialistischer Ästhetik und dienten der Stilisierung eines ahistorischen Opferkultes. Im Gegensatz hierzu schienen der Polizei die Länge mancher Fahnenstöcke und das Tragen bestimmter Kleidungsstücke Grund genug zu sein, um antifaschistischen GegendemonstrantInnen Platzverweise auszusprechen.

"Wir freuen uns, dass es gelungen ist eine Gegenkundgebung durchzuführen, und dass im Gegensatz zum letzten Jahr weniger Nazis aufmarschiert sind", berichtet Melanie Breinig, stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos RLP, vor Ort, jedoch sei die starke Präsenz von Neonazi-Strukturen in der Region weiter beängstigend. Dennis Kundrus, Referent für antifaschistische Arbeit der Jusos Saar, ergänzt: ,,Die Einsatzkräfte der Polizei stehen jedes Jahr aufs Neue einer großen Organisationsherausforderung gegenüber. Mehr Sensibilität für die Unterscheidung zwischen friedlich Demonstrierenden und Nazis wäre jedoch notwendig gewesen. Es bleibt zu hoffen, dass die Nazis des selbsternannten Nationalen Widerstands einsehen, dass sie nicht willkommen sind und Aufmärsche, wie dieser, der Stadt und ihrer Bevölkerung in Zukunft erspart bleiben." . In jedem Fall müssten Polizei und Nazis mit zwar friedlichem aber konsequentem und massiven Protest der BürgerInnen in den Städten rechnen, wo immer Nazis auftauchen, so die Jusos Saar und RLP gemeinsam.

Von: Laura Welsch | 18.03.2013
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