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Jusos müssen sich für nichts entschuldigen


Alexander Zeyer (JU) sieht Vergleiche die nicht existieren

 

Landesvorsitzender Philipp Weis wehrt sich gegen die Vorwürfe der JU Saar

Diese Pressemitteilung ist die Antwort auf eine Pressemitteilung der Jungen Union Saar welche wir zum besseren Verständnis hier verlinkt haben:

 

http://bit.ly/1BgNJYy

 

 

„Ich habe in meinem Beitrag auf Facebook die CDU nicht mit der NSDAP verglichen. Die geforderte Entschuldigung ist damit hinfällig. Die eigentliche Zielrichtung meines Beitrags war, die gegenseitigen Vorwürfe von CDU und Linkspartei zu karikieren. Das war eigentlich auch unmissverständlich. Dass die Junge Union diesen ersten Teil meines Beitrags verschweigt, ist unredlich und entzieht der Leserschaft die Möglichkeit den kompletten Beitrag zu verstehen.

Den übriggebliebenen Beitrag hat wiederum die Junge Union nicht verstanden. In dem von ihr zitierten Abschnitt befindet sich lediglich ein Vergleich zwischen der Linkspartei und der CDU. Stein des Anstoßes war, dass ich darauf hingewiesen habe, dass mehrere Ministerpräsidenten der CDU in der NSDAP oder ihr nahestehenden Organisationen waren. Das ist eine Tatsache und kann nicht entschuldigt werden. Dass die Junge Union Druck ausübt, wenn über die braunen Flecken auf der weißen Weste gesprochen wird, zeigt, dass bei der CDU dringend Bedarf zur Aufarbeitung besteht. Eine Volkspartei kann sich keine geschichtsvergessene Jugend leisten, grade wenn es nicht immer leicht ist, das eigene Erbe zu akzeptieren.“

Die Jusos wollen die Junge Union bei dieser Aufarbeitung unterstützen und laden darum zu einer entsprechenden Veranstaltung am 27.05. um 18 Uhr im Haus der Gewerkschaft in Saarbrücken ein. Auch Herr Zeyer wird eine Einladung erhalten.

Weiter erklärt Philipp Weis zur Pressemitteilung der JU vom 22.05.:

„Der Blick von Alexander Zeyer reicht offenkundig nur bis zur eigenen Nasenspitze. Das Heiratsverbot für Schwule und Lesben, das nicht enden wollende Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer und die Abschiebungen in das entstehende Bürgerkriegsgebiet Bosnien zeigen, dass Freiheit und das Recht auf Leben nicht für jeden Menschen in Deutschland existieren. Oft ist die CDU dafür verantwortlich, dass Freiheitsrechte eingeschränkt oder nicht weiter ausgebaut werden. Deshalb muss man der CDU auch für nichts danken.

Die Empfehlung nach einem Blick ins Geschichtsbuch gebe ich an Alexander Zeyer zurück. 1933 war es die konservative Zentrumspartei, die zum allergrößten Teil mit der NSDAP für die Ermächtigungsgesetze stimmten. Auch hier muss man den Konservativen für nichts danken.

Die Linkspartei im Saarland besteht zum überwiegenden Teil aus Sozialdemokrat_innen, die im Zuge der Agenda-Reformen keine Heimat mehr in der SPD gesehen haben. Diesen Menschen ein Stigma des Stalinismus anzuheften ist boshaft.“

Die Mischung aus Selbstbeweihräucherung und Pöbeleien, die aus der Pressemitteilung der JU sprechen, bringen die Politik in unserem Land keinen Schritt voran. Wir empfehlen Herrn Zeyer vor der eigenen Tür zu kehren."

22.05.2015
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